Herzlich willkommen bei rocktheroads.de

Schön, Sie auf meiner Website begrüßen zu dürfen!
Eine weitere Auswahl von Fotos finden sie (hier) oder unter Links auf crazyguyonabike.com
 
Klaus
 
Hier ist ein Link vom Half-Moon-Guest-House in Clearwater BC, wo ich freúndlich aufgenommen wurde und neue Freunde gefunden habe. Ein Aufenthalt ist hier sehr zu empfehlen! Viele Grüße sende ich an Daniela und Daniel!
 
Clearwater Guest House
Hier ebenfalls ein Link von Peter Kamper[nbsp]http://www.angelfire.com/de/kanualaska/ . Peter lebt mit seiner Familie in Fairbanks und ist Veranstalter von Kanutouren. Auch hier habe ich mich sehr wohl gefühlt und einige Abenteurer kennen gelernt. Abends haben wir am Lagerfeuer gesessen und uns Geschichten erzählt.

Hier die Filmreportage von Anchorage Alaska!  http://www.ktva.com/home/outbound-xml-feeds/Man-From-Germany-Bikes-Across-Alaska-While-Sharing-Fathers-Passion-128548793.html?m=y&smobile=y&clmob=y

Hier das Interview von Ahorn TV auf Youtube:  http://youtu.be/jRqRimcyzhU

Hier der Link zu der Veröffentlichung des ADFC:
   http://www.adfc.de/adfc-reisenplus/ausland/tourentipps-ausland/leser-tourentipps/20000-orden-fuer-alaska

Hier Videoclips meiner Tour:

Continental Devide:http://www.facebook.com/v/203499676417317

Rheinzeit am 07.11.2011 um 18.10 Uhr Center TV in Köln

Termin: Montag den 7.11.2011

 

Am 07.11.2011 bin ich von Center TV in Köln eingeladen worden, um über meine Alaska-Reise zu plaudern.

Die Sendung heißt Rheinzeit und wurde um 18.10 Uhr ausgestrahlt.
Hier der Link zur Sendung Rheinzeit

Warum 20.000 Orden für Alaska?

Mein Vorhaben, den hohen Norden British Columbias, den Yukon und schlussendlich auch Alaska zu bereisen, hat eine sehr lange Vorgeschichte:

 

Ich muss so um die zehn Jahre alt gewesen sein, als erstmalig der Wunsch entstanden ist, Nordamerika zu bereisen. Im besonderen zogen mich die Geschichten Jack Londons in ihren Bann und prägten meine Vorstellungen, dort als Trapper und Holzfäller zu leben. Die Träume eines kleinen Jungen eben, der vor der kalten Wirklichkeit flüchtet, um in der noch viel kälteren Nordischen Welt zu bestehen.


Nach dem Tod meiner Mutter, Margarethe Lüttgen, im Jahre 1963 wuchs ich zunächst in der Obhut meiner Schwester Erika Raaff auf. Später verbrachte ich etwa 2 ½ Jahre im Kinderheim Michaelshoven in Köln-Rodenkirchen. Mit etwa 11 Jahren, kam ich dann zurück zu meinem Vater Karl Lüttgen, der damals als Schichtarbeiter bei Ford in Köln tätig war. Das war eine schwierige Zeit und als ich so um die 15 Jahre alt war, verließ ich die elterliche Wohnung zunächst periodisch, um dann mit 18 Jahren endgültig zu gehen…….

Als mein Vater im August 2008 im Alter von 78 Jahren verstarb, hinterließ er mir eine enorme Menge, weit mehr als 20.000 Karnevalsorden.

Mittlerweile bin ich älter geworden und verstehe mehr um die problematische Beziehung zu meinem Vater. Ich bedauere es sehr, dass wir uns nicht mehr aussprechen konnten. Aus diesem Grunde auch, habe ich ihm diese spezielle Tour gewidmet. Mehr noch: Auf dieser „Unserer Tour“ habe ich versucht alle Probleme, die wir hatten, endgültig zu beenden und in Alaska, dem Land meiner Träume, zurückzulassen. Vaters Karnevalsorden waren dabei quasi der Mittler, dass Medium dieser Reise. Seine Orden schenkte ich Menschen, denen ich auf meinem Abenteuer begegnete. Menschen, die mir Trinkwasser oder zu Essen gaben oder auch mal eine Übernachtung ermöglichten. Diese seine Orden brachten mich mehr als 40 Jahre später in das Land, in dem ich schon als kleiner Junge in meinen Träumen unterwegs war………

 


Während meines Abenteuers 20.000 Orden für Alaska, habe ich sozusagen Freihand, ein Road-Movie gedreht .
Nun wird dieses Rohmaterial zu einem Film verarbeitet und später als DVD erhältlich sein.

Aufruf: Suche einen Filmcutter



Ich suche den erfahrenen Film-Cutter, der sich professionell dem Genre Roadmovie widmet
und mit dem nötigen Know-how meiner Geschichte annimmt!

So soll aus meinem erstellten Video-Material der Film 20.000 Orden für Alaska entstehen.

Bei Interesse bitte melden:

Klaus Lüttgen
Albert-Schweitzer-Weg 32
41515 Grevenbroich
email: kontakt@rocktheroads.de
Tel: 02181/7582613



 

Testbericht

Gazelle Hollandrad

Eins vorweg.
Ein Hollandrad ist aufgrund seiner Grundkonzeption nicht gerade geschaffen für eine Extremtour. In aller Regel fährt man mit solch einem Fahrrad durch die Stadt oder an den Dünen entlang.
Alle Radfahrer, denen ich unterwegs begegnet bin, kamen deshalb aus dem Staunen nicht heraus als Sie meine „blaue Lady“ sahen. Ausnahmslos fuhren diese Leute neuere und modernere Reiseräder, die eben für solche Einsatzzwecke gebaut sind.

Ich habe unter Beweis gestellt, dass es auch mit diesem 30 Jahre alten Gazelle Damen-Hollandrad in Kombination mit einer 14-Gang Rohloff-Nabenschaltung gelingt, die Berge zu bezwingen. Da ich eben eine Tour der besonderen Art
machen wollte habe ich mich entschieden, mit meiner „alten Liebe“ durch Kanada nach Alaska zu fahren.
Von der Haltbarkeit dieser Gazelle Holland-Fahrräder bin ich schon seit vielen Jahren überzeugt!

Nach meiner Recherche bin ich nun ebenfalls überzeugt:

Ich bin der Erste, der mit einem Gazelle
Damen-Hollandrad samt Karnevalsanhänger von Vancouver nach Alaska gefahren ist!

Mein Damenrad wog mit Kamera, Wasserflasche, Bärenspray und 8 Ersatzspeichen (am Rahmen-Unterrohr befestigt) ca. 30 kg. Der Anhänger samt Ladung hatte ein Gewicht von ca. 50 kg. Die Gepäcktaschen am Fahrrad waren voll gepackt ca. 12-13 kg schwer. Somit ergab sich ein Gesamtgewicht von gut 90 kg. Mit mir war die Fuhre dann nochmals 80 kg schwerer.

Das will gebremst sein! Und da sind wir auch schon beim Problem: Diese 170 kg!, bei den oft Kilometer langen Abfahrten in den Griff zu bekommen, war schlichtweg unmöglich und die Bremsleistung als sehr gering zu bezeichnen. Aufgrund der fehlenden oberen Querstange fehlt es meinem Damenrad an der nötigen Stabilität und so schlingerte mein Gefährt besonders bei schnellen Abfahrten und verwindete sich dabei extrem um die Längsachse!

Man beachte dabei, dass ich bei Fahrten aus den Bergen teilweise um die 60 km/h schnell war.
Die Spitzengeschwindigkeit von 67,7 km/h !, erreichte ich dabei auf einer Abfahrt hinter Lillooet in British Columbia.

Ähnlich erging es mir bergauf. Auch hier zahlt sich die geringe Seitenstabilität negativ auf die auszuübende Pedal-Arbeit aus. Das Fahrrad pendelt hier ebenfalls um die Längsachse, was die Bergarbeit umso schwerer machte.

Dennoch, was dieses immerhin schon 30 Jahre alte Gazelle Fahrrad aushält, geht auf keine Kuhhaut!!!

Schotterstrecken von insgesamt etwa 800 km, Straßen miserabelster Art mit Schlaglöchern so groß wie Lkw-Räder, all dies überstand mein Hollandrad ohne Rahmenbruch! Und dabei hatte ich, nicht zu vergessen, einen schwer beladenen Anhänger zu schleppen der ständig an der Hinterrad-Strebe zog und drückte. Keine einzige Schraube habe ich auf den 7000 km während meines Kanada-Alaska-Abenteuers verloren. Nur die Lackierung hat gelitten und ist besonders an der Trinkflaschen-Aufnahme deutlich abgenutzt….. Na, wo gehobelt wird, da fallen Späne!

 

Fazit

Die Qualität und die hohe Belastbarkeit des Gazelle Holland-Fahrrades ist grandios!


Rohloff

Im Vorfeld meiner Unternehmung Alaska, hatte ich schon einiges über die Rohloff Nabenschaltung gelesen.
Und diejenigen die eine Rohloff fahren, berichteten eigentlich ausnahmslos das gleiche.
Einmal Rohloff, immer Rohloff. Sicher, mit dem hohen Anschaffungspreis kommen einem schon verständliche Bedenken. Das ist für mich aber dann schon der einzige Negativpunkt. An diesem Schaltwerk der Superlative gibt es für mich nur Positives zu berichten. Zugegeben, auf den ersten ca.300-400 km musste ich mehrmals absteigen und meine Fuhre die Berge hochschieben. Bei dem Gewicht eigentlich nicht weiter verwunderlich.
Allerdings lag dies zum anderen an meiner noch nicht ganz ausgereiften Fitness und zum dritten an den relativ starken Anstiegen, um die 13-14%, besonders hinter Pemberton, zum Duffey Lake hoch! Danach bin ich nur noch höchst selten abgestiegen. Die Rohloff lässt sich exakt schalten. Auch unter Volllast im Berg hatte ich keine Schaltverzögerung oder gar Schalt-Übersprünge. Die beiden Schaltzüge brauchte ich nach nunmehr 8443 km hartem Einsatz noch nicht zu wechseln und diese haben sich auch kaum gelängt. Und wenn? Die Einstellung der Schaltung über die beiden Einstellschrauben an der Nabe ist recht einfach.

Fazit

Ich habe im Laufe vieler Jahre einige Ketten und Naben-Schaltungen ausprobiert. Etwas zuverlässigeres wie die Rohloff-Nabe gab es für mich bisher nicht! Der Einbau der Rohloff 14 Gang-Nabe in meine Gazelle war unproblematisch und fährt sich in dieser Kombination sehr harmonisch. Erste Sahne!


Schwalbe

Seit vielen Jahren bereits fahre ich die Reifen von Schwalbe. Zugegeben habe ich hin und wieder auf Reifen anderer Hersteller zurückgegriffen. Was Schwalbe nun mit diesem Marathon Extrem anbietet ist einzigartig! Und weltbekannt! Die Jungs und Mädels die ich unterwegs auf meiner Alaska-Reise traf, kamen zum Teil mal eben aus Argentinien, Chile oder Brasilien, oder waren schon seit Jahren rund um den Globus mit dem Fahrrad unterwegs. Diejenigen, mit denen ich dann näher ins Gespräch kam, waren allesamt mit den Reifen von Schwalbe unterwegs. Das kommt nicht von ungefähr, denn „wer durch die Hölle will“!...... Ich kann ebenfalls Gutes berichten.

So ist der Abrollkomfort der Marathon Extrem Reifen sehr gut und meinen ersten Plattfuß auf der Tour, hatte ich nach etwa 5360 km hartem Einsatz, auf zum Teil sehr schlechten Highways in Kanada und Alaska.

An meinem Anhänger sind Schwalbe Marathon Unplattbar montiert. Und die machen ihrem Namen alle Ehre!
Sorry, aber ich habe bei meinem Anhänger eher mit einem Plattfuß gerechnet als noch am Fahrrad selbst, denn immerhin war dieser oftmals überladen. Jedoch hatte ich nicht einen einzigen Plattfuß während meiner Tour und auch nicht auf den vielen hundert Testkilometern im Vorfeld.


Fazit

Unübertroffene Qualität und Durchhaltevermögen!

Mein nächster Reifen? Natürlich Schwalbe!

Danksagung

Bei

Kuhlen Media

Für die gute Beratung und die professionelle Erstellung
meiner Website.


Bei

Firma Gazelle GmbH

Für den Umbau meines Gazelle-Hollandrades. Das Fahrrad wurde bei Gazelle in Brüggen-Bracht für den harten Einsatz in Kanada und Alaska mit einem hauseigenen Lenker-Vorbau, Rigida-Felgen, Schwalbe-Marathon–Reifen sowie einem 14-Gang Rohloff Getriebe ausgestattet!


Bei
Pitten Werbetechnik
Für die Herstellung der Werbeplane des Anhängers sowie der Fahrradtrickots.


Bei
Rohloff AG
Für die Bereitstellung ihrer hervorragenden 14-Gang Schaltung.


Bei
Schwalbe
Für die gesponserten Marathon-Extreme-Reifen meines Gazelle-Rades sowie die Marathon-Unplattbar für meinen Fahrradanhänger.

Bei
Avalingo
Für die ausführliche Beratung bei der Auswahl der Kamera sowie den ermässigten Einkaufspreis.


Sowie bei Herrn Roland Herrmann. Für die unerlässliche Hilfe bei der Administration meiner Website.


Allen Unterstützern meiner Tour „20.000 Orden für Alaska“ herzlichen Dank!



Klaus Lüttgen